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Wie sieht tägliche selfcare aus?

Aktualisiert: 21. Jan.

- Selfcare Tips für schwierige Zeiten - @islazul.ch


Krisen und schwierige Phasen, gehen uns allen nah und das ist auch vollkommen normal und verständlich. Ob dir die Decke auf den Kopf fällt, dir die Isolation zu schaffen macht oder du dich fühlst, als würde die Last der ganzen Welt auf deinen Schultern liegen: Ich möchte dir mit einigen Selcare Tips helfen, einfach mal zu sein und dich in Achtsamkeit und Selbstmitgefühl unterstützen. Vielleicht hilft dir ja einer dieser Tips für deine mentale Gesundheit.


1. Zeit für selfcare einplanen


Einmal am Tag sollten mindestens 10 Minuten dir ganz alleine gehören - dafür ist es hilfreich, deiner Selfcare einen Platz auf deiner To-do-Lieste zu geben oder einen Kalendereintrag nur für dich einzustellen. So hast du immer einen Reminder, der dich an dich selbst erinnert und es dir leichter macht, dir diese Zeit auch zu schenken.


Wann? Mir hilft es 10min früher aufzustehen und dann den Tag mit meiner Selfcare zu starten. Meditieren, in Ruhe meinen Kaffee geniessen oder meinen Lieblingsduft in den Diffuser zu träufeln.


2. Folge deiner INTUITION


Mit der Intuition ist es wie mit der Tiefsee: Beide liegen im Verborgenen. Während es an der Wasseroberfläche und im menschlichen Tagesgeschehen stürmisch zugeht, ist es in den Tiefseeregionen und in deinem Inneren noch vermeintlich ruhig. Die Intuition registriert jede Veränderung ebenso wie die Tiefsee. Geraten beide in Bewegung, hat das starke Folgen.

Fühlt sich etwas falsch an in deinem Leben? Dann geh diesem Gefühl auf den Grund. Finde heraus, was dich daran hindert, nach deinen Wertvorstellungen zu leben. Bewusst leben umfasst auch den Gang in deine Tiefseeregionen, direkt zu deinem Unterbewusstsein.


3. Druck rausnehmen


Mach dir bewusst: Du musst gar nichts und deine Selfcare Zeiten sind kein Wettbewerb für Produktivität.

Vielleicht hilft es dir ja, mit deinen Freund:innen darüber zu quatschen. Ich habe dabei festgestellt, dass alle die gleichen Sorgen und Gedanken haben. Was auf jeden Fall ein sehr wertvoller erster Schritt ist: Üb dich in Geduld und umarme deine vermeintlichen Schwächen. Am Ende wirst du merken, wie viel Kraft es dir geben kann, dich selbst anzunehmen wie du bist.


„Nimm Dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.“ - Mahatma Ghandi

4. Digital Detox


Oft scheint es so, während wir uns durch die Instagram Bubble scrollen, als würden alle – trotz Corona-Krise – das perfekte Leben führen. Dabei sind das ja auch nur Ausschnitte und kleinste Teile eines grossen Ganzen, das Menschen auf Social Media präsentieren.

Erlaube dir, Accounts zu entfolgen, die dir ein schlechtes Gefühl geben. Oder leg dein Handy bewusst mal zur Seite. Falls dir das (wie mir übrigens) schwerfällt, dann gibt es Apps, die dich dabei unterstützen und dir den Digital Detox leichter machen.


5. Aus dem haus gehen


Egal, ob du gerade nicht arbeiten kannst oder von Zuhause aus arbeitest: Verlass morgens einmal die Wohnung, bevor du richtig in den Tag startest. Das gibt dir ein bisschen das Gefühl eines Arbeitswegs – dabei reicht es aber völlig aus, einmal um den Block zu gehen.

Die Vorteile daran: Frische Luft tut uns allen gut und gerade zu gewissem Jahreszeiten kann es nicht schaden, ein wenig Vitamin D zu tanken. Plus: Du hast so die Chance, dein Zuhause und deine Arbeit mental etwas besser zu trennen.



6. Genug bewegen


Nein, damit meinen wir nicht, dass du eine Workout-Challenge machen musst. Sanfte Workouts, zum Beispiel Pilates oder Yoga, können Deine Stimmung aber positiv beeinflussen, wenn dir danach ist. Das passt natürlich wunderbar nach einem Spaziergang am Morgen.

Sehr anstrengende, fordernde Workouts solltest du momentan vermeiden. Denn auch, wenn sie sich gut anfühlen, können sie für den Körper Stress bedeuten und gerade den möchten wir ja vermeiden. Letztlich gilt aber: Hör auf deinen Körper und dein Gefühl und mach, was dir gut tut.


7. Routinen schaffen


Routinen können uns auch in schwierigen Zeiten helfen, den Fokus auf das Hier und Jetzt zu richten und zu wahren. Was dabei für dich besonders gut funktioniert, ist absolut individuell. Für die eine Person ist es der morgendliche Spaziergang, für die andere das tägliche Telefonat mit der besten Freundin oder Meditieren vor dem Schlafengehen – für mich ist es definitive mein Lemon-Wasser morgens nach dem aufstehen.


8. Positives zulassen


Wenn du zur Zeit ängstlich, traurig oder verzweifelt bist, ist das in Ordnung – und auch absolut erlaubt und berechtigt. Trotzdem kann es dir vielleicht gerade jetzt helfen, das Positive auf der Welt und in deinem Leben zu sehen und eventuell sogar überwiegen zu lassen.

Da gibt es ganz verschiedene Methoden, die dir dabei helfen können: Nimm deine Umgebung beim Spaziergang bewusst wahr und schätze sie. Dann fällt dir vielleicht eine wunderschöne Wolkenformation am Himmel auf, die herrlich bunten Laubblätter, ein zwitscherndes Vögelchen oder ein tolles Street-Art-Kunstwerk in deiner Nachbarschaft. Deine Umgebung steckt auch in dunklen Zeiten voller Wunder – wenn wir sie nur sehen wollen.


Eine andere Methode: sich kurz Zeit nehmen, aufzuschreiben, was an dem Tag Gutes passiert ist. Vielleicht hilft so etwas ja auch dir, um den Tag auf seine positiven Aspekte hin Revue passieren zu lassen.


Deine Alex

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